Eigenes Online-Bestellsystem aufbauen: Schritt für Schritt
Von der Speisekarte über Liefergebiete bis zur eigenen App: So baust du einen provisionsfreien Bestellkanal auf, der deine Stammkunden direkt zu dir bringt.
von orderio Team
Ein eigener Bestellkanal klingt nach Aufwand, ist aber in wenigen Schritten startklar, wenn du strukturiert vorgehst. Diese Anleitung zeigt, worauf es ankommt, damit deine Gäste schnell, gern und direkt bei dir bestellen.
1. Speisekarte sauber strukturieren
Alles beginnt mit einer klaren Karte: sinnvolle Kategorien, gute Beschreibungen, Bilder zu den wichtigsten Gerichten und korrekte Allergenangaben. Optionen wie Größen, Beilagen und Extras mit Aufpreisen sorgen dafür, dass der Bestellprozess dem echten Angebot entspricht.
2. Liefergebiete und Zeiten festlegen
Definiere, wohin du lieferst, per Postleitzahl oder Radius, und setze sinnvolle Mindestbestellwerte je Zone. Lege Öffnungs- und Lieferzeiten fest, damit der Shop automatisch schließt, wenn du nicht lieferst.
3. Zahlungsarten einrichten
Biete an, was deine Gäste erwarten: Bar bei Lieferung oder Abholung, Karte, PayPal sowie Apple Pay und Google Pay. Je reibungsloser der Checkout, desto weniger Bestellabbrüche.
4. Bestellannahme organisieren
Lege fest, wie Bestellungen ankommen. Ein Tablet oder ein All-in-One-Terminal in der Küche reicht. Wichtig ist eine klare Benachrichtigung, eine schnelle Bestätigung und ein Bon-Druck, damit nichts untergeht. Annehmen kannst du grundsätzlich mit jedem internetfähigen Gerät.
5. Eigene App veröffentlichen
Eine App auf dem Home-Screen schlägt jede Webseite in der Wiederkehr-Rate. In deinem Branding, mit Push-Nachrichten, wird sie zum direkten Draht zum Gast. Die Veröffentlichung im App Store und bei Google Play übernimmt im Idealfall dein Anbieter.
6. Stammkunden aktivieren
Jetzt kommt der eigentliche Wert: Mit Gutscheinen, Treueprogramm und gezielten Push-Nachrichten holst du Gäste zurück, ohne Provision. Bewirb deinen eigenen Kanal aktiv, auf Flyern in der Tüte, am Tresen und auf Social Media.
Mit einem fertigen Bestellsystem entfällt die technische Entwicklung. Du konzentrierst dich auf Karte, Abläufe und Marketing, während die Software Bestellung, Bezahlung und Auswertung übernimmt.