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Recht & Compliance·5 Min. Lesezeit

TSE-Pflicht: Was dein Kassensystem 2026 können muss

Die TSE-Pflicht ist seit Jahren scharfgestellt, doch viele Betriebe arbeiten noch mit alten Systemen. Was bedeutet das konkret, und was passiert bei einer Kassennachschau?

von orderio Team

Seit Anfang 2020 müssen elektronische Kassen in Deutschland mit einer zertifizierten Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgestattet sein. Wer noch ohne arbeitet, riskiert Bußgelder, und in jedem Fall lange Diskussionen bei der nächsten Kassennachschau.

Was die TSE konkret leistet

Die TSE signiert jeden Kassenvorgang unveränderbar und protokolliert ihn manipulationssicher. Das Finanzamt kann bei einer Prüfung lückenlos nachvollziehen, welche Vorgänge wann stattgefunden haben.

Pflichtangaben auf jedem Bon

  • Name und Anschrift des Unternehmers
  • Datum, Uhrzeit, Transaktionsnummer
  • Menge, Art der Leistung, Entgelt mit Steuerbetrag
  • Seriennummer der TSE und der Kasse
  • Signaturzähler und Signatur

Was passiert bei einer Kassennachschau?

Das Finanzamt darf unangekündigt erscheinen und Daten lesen. Mit einer ordentlich konfigurierten TSE-Kasse exportierst du die geforderten DSFinV-K-Daten in wenigen Minuten. Ohne TSE oder mit lückenhafter Dokumentation drohen Hinzuschätzungen.

orderio cash ist standardmäßig TSE-konform, die Signatur läuft im Hintergrund, du musst nichts manuell konfigurieren.

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